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DISSEN - 04.03.2018


Mit dem Nachtwächter auf historischen Spuren in Dissen


Der CDU Stadtverband hatte zu einem Rundgang mit Rosemarie Rieke als "Nachtwächterin" eingeladen. Die Vorsitzende des Heimatvereins führte gekonnt, mit viel historischer Sachkenntnis, mit viel Humor und einigen Anekdoten durch das abendliche Dissen.

Start war die Treppe am Rathaus, dem früheren Meierhof. Bekanntlich ist dies das älteste urkundlich erwähnte Gebäude in Dissen. 822 trat Ludwig der Fromme den Meierhof an das Bistum von Osnabrück ab. Wie alt Dissen wirklich ist, darüber streiten die Historiker. Der Heimatverein und die Stadt gehen vom Jahr 822 als Gründungsjahr aus und planen für 2022 das 1200-jährige Jubiläum der Stadt.

Die St. Mauritius Kirche konnte im Jahr 2001 ihren 750. Geburtstag feiern und wurde vermutlich um 1540 evangelisch-lutherisch. Der Turm ist der wohl älteste Teil der Kirche und hat vermutlich zur Burganlage gehört, die noch in Teilen an der Friedrichstraße am Dissener Bach erhalten ist.

Die nächste Station war der Frommenhof, dessen Sanierung erkennbar voran schreitet. Priester Fromold und die Familie Eberhardt haben hier gelebt und Dissener Geschichte geschrieben. In den 1920er Jahren beherbergte der Fachwerkspeicher eine Mädchen-Jugendherberge.

Fast ebenso alt war der Westendarps Hof an der Südstraße, die damals Viehstraße hieß. Heute steht dort das Möbelhaus Schinke und auf der anderen Seite der Straße die ehemaligen Postgebäude, die 1955 dort errichtet wurden.

Die Gaststätte Röttgering am Zuckerbrink, heute "Schweinebörse" gehört ebenso zu den traditionsreichen Gebäuden im Zentrum der Stadt.

Im Haus Zigarren Wordtmann konnte zunächst der Keller besichtigt werden, der in dem herrschaftlichen Haus als Wirtschaftsraum gedient hatte. Der alte Zigarrenladen ist ein echtes Kleinod. Hier werden Erinnerungen an die 1950er und 1960er Jahre wach, als dort noch Zigarren und andere Tabakwaren verkauft wurden.



Den Abschluss bildet ein gemütliches Beisammensein im Kirchenstübchen. Annette Mielke und Gerhild Thieß hatten ein leckeres Essen vorbereitet und Rosemarie Rieke hatte noch die eine oder andere Geschichte parat.


Text und Fotos: Stefanie Hörning