www.cdu-dissen.de www.cdu-dissen.de

 
  
   Startseite
   Aktuelles
   Termine
   Vorstand
   Fraktion im Stadtrat
   Kreistag
   Abgeordnete
   Frauen Union - FU
   Junge Union - JU
   Mitglied werden
   Links
   Impressum



Aktuelles
 
DISSEN - 31.08.2017


Staatssekretär Jens Spahn diskutiert mit Bürgern in Dissen


Zuversichtlich blickt der parlamentarische Staatssekretär Jens Spahn (CDU) in Richtung Bundestagswahl. Am Dienstagabend, dem 15.08.2017, sprach er auf Einladung der Dissener CDU über die Politik seiner Partei und über Angela Merkel.

"Man muss auch mal wahrnehmen, was alles gelungen ist", sagte der 37-Jährige zu Anfang der Veranstaltung und zählte die historisch hohe Zahl der Erwerbstätigen von 44 Millionen ebenso auf, wie die Lohn- und Rentenerhöhung von vier Prozent im Juli diesen Jahres. "Das war die höchste Rentenerhöhung seit 23 Jahren", sagte Spahn. Deutschland würde keine neuen Schulden mehr machen und das sei zuletzt Franz-Josef Strauß vor 45 Jahren gelungen.

Spahn räumte ein, dass die Herausforderungen derzeit ganz andere seien, als vor vier Jahren. Er nannte den Brexit, das gespannte Verhältnis zwischen Nordkorea und den USA und die Flüchtlinge. Gerade deshalb sei Angela Merkel die Richtige in ihrer Position. Sie habe Erfahrung, genieße hohes Ansehen in der Welt, und strahle Gelassenheit aus. "Die Alternative ist schlechter", sagte Spahn.

Den Blick auf die Herausforderungen der Zukunft gerichtet vertrat der Staatssekretär die Ansicht, dass gerade angesichts des Fachkräftemangels das Weiterarbeiten nach Erreichen des Rentenalters gefördert werden müsse. Dass die Bewertung der Schulbildung wieder eine andere werden müsse und der Mensch nicht erst beim Abitur anfangen dürfe. Und dass die Digitalisierung nicht stillschweigend hingenommen, sondern genutzt werden müsse. "Die Wertschöpfung soll in Wolfsburg oder Ingolstadt sein und nicht in China", sagte er.

In Sachen Einwanderung stellte der Politiker fest, dass man sie in Arbeit steuern müsse und nicht in die Sozialsysteme. Es gebe inzwischen viele Erfolgsgeschichten von Flüchtlingen, aber auch viel zu viele, die es nicht geschafft haben. Spahn stellte fest, dass man von den Flüchtlingen durchaus etwas erwarten könne und nicht alles mit kulturellen Unterschieden entschuldigen dürfe. "Diese Gesellschaft hat sich die Gleichberechtigung hart erarbeitet. Das sind Werte, die dieses Land so erfolgreich gemacht haben", sagte Spahn.

Am Ende des Vortrags konnten die Gäste im Eventhaus Schamin mit dem Poltiker diskutieren. Dabei ging es unter anderem um die Altersvorsorge, um die Besteuerung von Löhnen und auch um die Asylpolitik. Gefragt wurde unter anderem, was die CDU machen wolle, um der AfD nicht das Feld zu überlassen. Spahn sagte, dass Asylverfahren bereits an den europäischen Außengrenzen entschieden werden müssten und dass man die Mittelmeerrouten nicht den Schleppern überlassen dürfe. "Die Leute müssen zurückgebracht werden. Keiner zahle Tausende von Euros, wenn er nicht ankommt, wo er hin will."


Text und Foto: Neue OZ vom 17.08.2017